PROFESSUR INTERKULTURELLE WIRTSCHAFTSKOMMUNIKATION


Laufende Projekte:

WOM: Weltoffen miteinander arbeiten (2019-2021)

Die wirtschaftliche Situation Thüringens ist seit geraumer Zeit durch einen sich kontinuierlich verschärfenden Fachkräftemangel gekennzeichnet. Seine Überwindung setzt immer stärker eine aktive Anwerbung internationaler Fachkräfte voraus, da die endogenen Arbeitsmarktpotenziale inzwischen weitgehend ausgeschöpft sind. Dies stellt insofern eine erhebliche Herausforderung dar, als die Vorbehalte gegenüber internationalen Mitbürgern in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen haben: Aktuell vertritt etwa ein Drittel der Thüringer trotz der tatsächlich sehr geringen Ausländerquote die Ansicht, eine deutliche „Überfremdung“ im Freistaat wahrzunehmen. Dies impliziert, dass von erheblichen Ressentiments auch gegenüber internationalen Fachkräften auszugehen ist. Der ungelöste Widerspruch zwischen dem erheblichen Bedarf an internationalen Fachkräften einerseits und den erstarkenden Ressentiments ihnen gegenüber andererseits ist imstande, die wirtschaftliche Entwicklung der thüringischen Unternehmen mittel- bis langfristig erheblich zu beeinträchtigen.

Das Projekt hat vor diesem Hintergrund zum Ziel, geeignete Maßnahmen zu identifizieren und Lösungen auszuarbeiten, die der Überwindung dieser Ressentiments dienen. Konkret gilt es, (a) eine detaillierte empirische Bestandsaufnahme regional- und akteursspezifischer Einstellungen und Verhaltensweisen durchzuführen sowie (b) konkrete Maßnahmen in und mit Thüringer Unternehmen (Einführung von Onboarding-Strukturen, interkulturelle Diversity-Trainings, Wissenskommunikation etc.) zu konzeptualisieren und umzusetzen, die ihrerseits von thüringenweiten Kommunikationskampagnen zur Überwindung der Ressentiment begleitet werden.

Das interdisziplinäre Projekt vereint die Expertise der Bereiche Interkulturelle Wirtschaftskommunikation (Prof. Dr. Jürgen Bolten), Wirtschaftsgeographie (Prof. Dr. Sebastian Henn) und Finanzwissenschaft (Prof. Dr. Silke Übelmesser). Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem ebenfalls durch den Freistaat Thüringen geförderten und bei interculture.de verankerten Projekt „Thüringer Zentrum für Interkulturelle Öffnung“.

Die Projektergebnisse können nach Ablauf der Förderung selbstständig fortgeschrieben werden. Darüber hinaus finden die Ergebnisse des Projekts Eingang in wissenschaftliche Fachdiskussionen und die universitäre Lehre. Die Projektqualität wird durch die beteiligten WissenschaftlerInnen und regelmäßige Reflexionen mit Stakeholdern sichergestellt.

Verantwortlich für IWK: Jürgen Bolten

Projektmitarbeiterinnen:  Mathilde Berhault, Claudia Heinrich, Anne Lohmann, Maja Störmer

Projektmittel: 1,6 Mio. € vom Freistaat Thüringen mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)

Bilangon (2018-2019)

Mit dem Ziel, Internationalisierung und Digitalisierung zu verknüpfen, soll im Rahmen des Vorhabens ein virtuelles interkulturelles Planspiel („Bilangon“) entwickelt werden, das künftig sowohl einen festen Bestandteil der Lehre der Bachelor-Ergänzungsfächer des Bereichs Interkulturelle Wirtschaftskommunikation (IWK) darstellen als auch von weiteren Fächern der Philosophischen, der Wirtschafts- und der Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät sowie dem Sprachenzentrum verwendet werden kann.Das Planspiel nutzt einen Virtual Classroom, der seinerseits in eine Moodle Plattform eingebunden sein wird. Beides bietet die Basis, um Studierendenteams aus drei internationalen Hochschulen gemeinsam interagieren zu lassen. Ziel ist es die Herausforderungen interkulturelles Handeln „live“ erfahrbar zu machen und entsprechende Herausforderungen reflektieren zu können. Die Projektarbeit schließt die Erstellung von text- und videobasierten Handreichungen zur selbstständigen Nutzung von DozentInnen ein.

Verantwortlich für IWK: Jürgen Bolten

Projektmitarbeiterin:  Mathilde Berhault

Projektmittel: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Innovation in der Lehre

Interkulturelle Wissenskommunikation 2.0 (2016-2021)

Entwicklung eines plattformbasierten Tools für Entsandte, die in ihrer Organisation als „Wissens-Broker“ in Bezug auf  aktuelle Arbeits- und Wohnkontexte aktiv werden möchten. Sie sammeln Informationen, die für die Alltagsbewältigung hilfreich sind (einschließlich Fotos und kurzer Videocasts). So werden sie zu Mentoren für ihre Nachfolger im Entsendungsprozess. Diese wiederum schreiben die Informationen nach ihrer Ausreise fort und fungieren erneut als Mentoren. Auf diese Weise kann ein eigendynamischer interkultureller Wissensflow entstehen. Alle Informationen sind innerhalb organisationaler Kommunikationsnetzwerke über ein Standortsymbol auf einer digitalen Landkarte abrufbar. Die Forschungsperspektive orientiert sich dabei an der Frage, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um interkulturelle Wissenskommunikation eigendynamisch realisieren zu können.

Verantwortlich für IWK: Jürgen Bolten

Projektmitarbeiter/in:  Mathilde Berhault; Nathalie Skorski

Projektmittel: Bosch RBEI (India)

Transnationaler Wandel am Beispiel Patagoniens: Soziale Ungleichheit, Interkultureller Austausch und ästhetische Ausdrucksformen (2015-2020)

Das Thematische Netzwerk untersucht aus interdisziplinärer und internationaler Perspektive unterschiedliche Erscheinungsformen transnationalen Wandels in Lateinamerika und deren lokalen Widersprüche anhand des patagonischen Raumes. Unter der Beteiligung der Jenaer Romanistik (Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt), Soziologie (Prof. Dr. Klaus Dörre), Sozialgeographie (Prof. Dr. Benno Werlen), Geschichte (Dr. Daniel Stahl) und der Interkulturellen Wirtschaftskommunikationen (Prof. Dr. Jürgen Bolten) bearbeitet das Netzwerk gemeinsam mit Partnern aus sieben argentinischen und chilenischen Universitäten sowie nicht-akademischen Akteuren den Zusammenhang zwischen lokalen Gegebenheiten und globalen Rahmenbedingungen in Südargentinien und -chile. Es geht dabei sowohl um theoretische Fragen mit gesellschafts-, kultur- und geopolitischer Relevanz als auch um die empirische Analyse sozialer Ungleichheit und ökologischer Nachhaltigkeit infolge kapitalistischer Wachstumsdynamik vor Ort. Als Kommunikations- und Dokumentationsmedium des Netzwerks dient u.a. die seitens der IWK bereitgestellte Plattform „Intercultural Campus“. Neben inhaltlichen Ergebnissen ist ein primäres Ziel des Thematischen Netzwerks, die internationalen Kooperationsbeziehungen zu intensivieren und langfristig auszubauen. Das soll auch dem internationalen Austausch von Nachwuchswissenschaftlern und Studierenden zugute kommen.

IWK-Forschungsfrage: Welches sind inhaltliche und methodische Spezifika einer interkulturellen Prozessmoderation in virtuellen Kontexten?

Website: www.patagonia.uni-jena.de

Verantwortlich für IWK: Jürgen Bolten

Projektmitarbeiterinnen: Yolanda Lopez, Mathilde Berhault

Projektmittel: DAAD

Abgeschlossene Projekte:

Connect 2.0 (September 2015-2018)

Ziel des Verbundprojektprojekts (Interkultur/ Datenlotsen/ AFS, Hochschulen aus Jena, Helsinki, Limerick, Karlsruhe, Porto, Poznan, Urbino, Vic)  ist es, ein innovatives, interkulturelles Lernszenario für Erasmus+-Teilnehmende zu entwickeln. Aus Präsenz- und Online-Programmen bestehend, unterstützt und fördert es eine optimale Lernerfahrung.
Das Lernszenario besteht aus 3 Komponenten:
1. Eine nachhaltige, reflexive und personalisierte interkulturelle Lernerfahrung wird mit Präsenz- und e-Lernprogrammen ermöglicht. Die Präsenzeinheiten bestehen aus Vor- sowie Nachbereitungsseminaren an den Heimatuniversitäten. Das Online-Programm im Rahmen einer e-Lernplattform begleitet den gesamten Lernprozess über Reflexionseinheiten (z.B. Webinare). Die Inhalte bereiten die Teilnehmenden auf ein Leben in der globalen Gesellschaft vor, indem sie lernen, reflektiert mit kultureller Vielfalt umzugehen.
2. Eine Schwerpunktkomponente von Connect 2.0 bildet die sogenannte „Experience Map“. Sie soll – angelehnt an Google Maps – als eine datenschutztechnisch unbedenkliche Open-Source-Lösung erarbeitet werden. Inhaltlich wird sie – dem Lernen 2.0 entsprechend – von den Teilnehmenden selbst erstellt: Sie verpflichten sich, während des Auslandsaufenthaltes ein interkulturelles Dokumentations-Portfolio in Bezug auf ihre Austauschumwelt am Zielort zu erarbeiten. Das Portfolio enthält Berichte, Videos, Links etc. Interessierte und zukünftige Teilnehmende erhalten Zugang zu den Portfolios. Dies erleichtert es ihnen, sich gezielt auf ihren Austausch vorzubereiten und ggf. auch mit aktuellen Teilnehmenden und Rückkehrenden in direkten Kontakt zu treten. Diese „nachfolgende Generation“ aktualisiert und erweitert während ihrer eigenen Teilnahme die bestehenden Portfolios, so dass Wissen und Erfahrungen fortgeschrieben und modifiziert werden. Diese in die e-Lernplattform integrierte interkulturelle Wissensplattform bietet somit zukünftig allen an Mobilitäten beteiligten Stakeholdern Möglichkeiten zur einfachen und direkten Vernetzung. Nach der dreijährigen Projektlaufzeit besteht neben dem neuen interkulturellen Lernszenario also eine „consumer-to-consumer“ generierte Plattform mit Community-Element für interkulturelles Wissensmanagement, die sektorenübergreifend nutzbar ist.
3. Ein Mentoring- und Multiplikations-Programm, das durch die Projektpartner angeboten wird. Das Mentoring-Programm bildet Mitarbeitende der teilnehmenden Organisationen für die qualifizierte Begleitung und Beratung der Teilnehmenden im Hinblick auf die Nutzung der entwickelten Curricula aus. Zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren werden zurückgekehrte Teilnehmende ausgebildet, die weiterhin aktiv ihre Erfahrungen an andere „peers“ weitergeben wollen. An dieser Stelle entstehen durch sektorenübergreifende Engagementmöglichkeiten Verknüpfungen zwischen Jugend- und Hochschulbereich sowie eine Alumni-Community.

Forschungsfrage: Wie muss ein interkulturelles Kommunikations- und Wissensmanagement konzipiert sein, um Entsandte auch während ihrer internationalen Tätigkeit eigendynamisch in Prozesse des Ausgangs-Akteursfeldes einzubinden?

Verantwortlich für IWK: Jürgen Bolten

Projektmitarbeiter/in:  Mathilde Berhault, Elisa Jänchen

Projektmittel: EU (Erasmus+)

SHARMED (Oktober 2015-2018)

Ziel des Projektes „SHARMED“ – Shared Memories and Dialogues – ist es, die Inklusion von Kindern mit Migrationshintergrund zu fördern.

Zu diesem Zweck bildet die kulturelle Vielfalt in der Klasse den Gegenstand des Unterrichts, indem Kinder anhand von Bildern ihre eigenen privaten Familiengeschichten erzählen. Auf diese Weise wird nicht nur interkulturelles, sondern auch fachliches Lernen ermöglicht, das seinen Ausgangspunkt in der Wirklichkeit des Kindes nimmt und diese in ihren Zusammenhängen zum Lerngegenstand macht.

Die besondere, auf Dialog abzielende Methodik, die hierbei zum Einsatz kommt, wird dadurch im schulischen Kontext getestet und verbreitet.Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das den Anspruch hat, sowohl auf die pädagogische Praxis Einfluss zu nehmen, als auch politische Reformen zu unterstützen, die zu einer inklusivere Schuldidaktik führen. Das Projekt wird von  Universitäten in Italien (Universität Modena e Reggio Emilia; Hauptantragsteller), Deutschland (FSU) und Großbritannien  (Universität Middlesex ) durchgeführt. Die IWK wird insbesondere ihre Erfahrung im Einsatz von Web-Plattformen für interkulturelles Lernen und ihr Fachwissen bezüglich des interkulturellen Dialogs mit einbringen.

Verantwortlich für IWK: Luisa Conti/ Jürgen Bolten

Projektmitarbeiter/in:  Laura Frey, Mathilde Berhault

Projektmittel: EU (Erasmus+)

Interkulturalität neu denken: Konzeption einer Übungstypologie für interkulturelle Trainings (2015-2018)

Ein Dilemma interkultureller Trainings besteht derzeit vielfach darin, dass sie in deutlichem Widerspruch zum state of the art interkultureller Forschung relativ einseitig strukturorientiert sind und sich binären Denkmustern verpflichtet fühlen (Kulturen als homogene Einheiten). Durch Kulturalisierungen (Konzentration auf Nationalkulturen) werden Stereotype generiert, deren Überwindung interkulturelle Trainings eigentlich intendieren sollten. Im Projekt wird versucht, Übungstypen und Übungen für interkulturelle Trainings zu entwickeln, die unter der Perspektive von mehrwertigen Logiken dem Aspekt der multiple identities gerecht werden und als Bausteine für ein sustainable glocal relationship building eingesetzt werden können.

Forschungsfrage: Auf welche Weise ist es möglich, kontext-/ kulturgebunden unterschiedliche Lehr-/ Lernmethoden und -sozialisationen in interkulturellen Lehr-/ Lernumgebungen angemessen zu berücksichtigen und kollaborativ zu vernetzen?

Verantwortlich für IWK: Jürgen Bolten

Projektmittel: Goethe Institut München

Erarbeitung der MOOC-Plattform Glocal Campus (2014-2017)

Massive open online courses (MOOCs) haben das Potential, die universitäre Lehre in den nächsten Jahren didaktisch, technisch und ökonomisch zu revolutionieren. Verschiedene internationale Institutionen investieren seit etwa 2 Jahren massiv in die Entwicklung und Verbreitung von MOOCs. Dabei handelt es sich zum einen um große, zumeist US-Amerikanische und private, Universitäten und zum anderen um rendite-orientierte private Investoren (international z.B. Udacity).

Die Antragsteller, ein Konsortium aus vier Thüringer Hochschulen, sehen das große Potential der MOOC-unterstützten Lehre. Gleichzeitig macht die aktuelle Entwicklung deutlich, dass eine Dominanz privater Anbieter auf dem sich soeben entwickelnden Markt für MOOCs erhebliche Gefahren für Qualitätsstandards und Datenschutz bringt.

Deshalb haben die Antragsteller, allesamt erfahren im Einsatz neuer Medien in der universitären Lehre, ein Konsortium gebildet um zwei gemeinsame spezifische Ziele zu erreichen:

1)  Entwicklung einer öffentlichen, MOOC-Plattform für die Thüringer Universitäten

2)  Produktion von MOOCs, die auf dieser Plattform eingestellt werden. Schwerpunkte IWK: Generationenübergreifendes Lernen, Kollaboratives Lernen (c-MOOC)

Die öffentliche MOOC-Plattform soll nach Maßgabe aller vier beteiligten Institutionen federführend von der BUW und der TU Ilmenau aufgebaut werden. Die ersten MOOCs, die unmittelbar nach Fertigstellung der Plattform auf dieser Plattform präsentiert werden sollen, werden von den vier beteiligten Institutionen erstellt.

Die Antragsteller repräsentieren völlig unterschiedliche Fächer (Humanmedizin, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation, Städtebau und Ingenieurwesen) mit sehr unterschiedlichen wissenschaftlichen und didaktischen Kulturen. Die engmaschig koordinierte Zusammenarbeit der Vertreter dieser unterschiedlichen Fachkulturen wird dafür sorgen, ein technisches Konzept umzusetzen, das es erlaubt, die unterschiedlichen didaktischen Ansprüche der verschiedenen Fächer optimal umzusetzen.

Die während des Projektes geschaffene MOOC-Plattform wird ebenso wie die während des Projektes erworbenen technischen und didaktischen Erfahrungen in der MOOC-Produktion selbstverständlich allen Thüringer Hochschulen und Forschungsinstitutionen offen stehen. Wir sehen die beantragten Mittel als Anschubfinanzierung und gehen davon aus, dass die zu erstellende MOOC-Plattform weit über die Dauer dieses initialen Projektes hinaus Bestand haben und mit weiteren MOOCs aus Thüringer Hochschulen bestückt werden wird.

Website: https://glocal-campus.org

Verantwortlich für IWK: Jürgen Bolten

Projektmitarbeiterinnen: Anita Ackermann, Mathilde Berhault

Projektmittel: Thüringer Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft

Interculture Journal 2.0 (2011-2016)

Ziel der Projektarbeit ist die Professionalisierung und Internationalisierung der Online-Zeitschrift Interculture Journal. Die Professionalisierung wird erreicht durch die Migration der bisherigen Systemplattform auf ein modernes, für wissenschaftliche Fachzeitschriften maßgeschneidertes Content-Management-System, die Einrichtung eines softwaregestützten Workflows zur Automatisierung des Review-Prozesses sowie den Umstieg auf ein professionelles Satz- und Layout-Programm. Zur Internationalisierung der Zeitschrift sollen u.a internationale Netzwerkaktivitäten durchgeführt werden.

Link: www.interculture-journal.com

Drittmittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Verantwortlich: Jürgen Bolten, Stefanie Rathje (Berlin)

Intercultural Campus (2012-2014)

Das Fachgebiet Interkulturelle Wirtschaftskommunikation der Universität Jena betreut die Lernplattform „Intercultural Campus“ als interuniversitäres Austauschforum für virtuelle Lehrveranstaltungen mit interkultureller Thematik. Als Mitglieder zählt die Lernplattform derzeit 31 Hochschulen aus 17 Ländern mit insgesamt mehr als 2.100 Studierenden.

Die Projektmittel werden eingesetzt, um die Plattform technisch zu verbessern und den aktuellen Web-2.0-Anforderungen gerecht zu werden. Inhaltlich soll ein interkulturelles Unternehmensplanspiel realisiert werden, das via virtuellem Klassenzimmer mit Teilnehmern aus vier verschiedenen Ländern gespielt werden kann. Weiterhin sollen u.a. hochschulübergreifend und in gegenseitigem Austausch länderübergreifende Ringvorlesungen, Vorlesungen und Seminare durchgeführt werden, die es den Studierenden ermöglichen, international in Kontakt zu treten, zusammenzuarbeiten und auf diese Weise Präsenzaufenthalte an internationalen Partnerhochschulen des „Intercultural Campus“ vorzubereiten.

Link: www.intercultural-campus.org

Drittmittelgeber: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft/ Joachim Herz Stiftung

Verantwortlich: Jürgen Bolten

Projektmitarbeiterin: Anita Weißflog (anita.weissflog@uni-jena.de)

Interkultureller Mediator (2009-2011)

Entwicklung einer berufsbegleitenden Ausbildung zum Interkulturellen Mediator in Zusammenarbeit zwischen IWK und interculture.de

Link: http://www.interkultureller-mediator.de

Drittmittelgeber: ESF-Fonds/ GFAW

Verantwortlich: Jürgen Bolten

EDICC (2009-2011)

European Diploma in Intercultural Competence. Entwicklung in Zusammenarbeit zwischen IWK und interculture.de

Link:

Drittmittelgeber: EU (Erasmus)

Projektberichte: EDICC Kurzbeschreibung: |Download|

Verantwortlich: Jürgen Bolten

Kontakt:

Florian Frommeld (florian.frommeld@interculture.de)

weReurope (2008-2011)

Lifelong learning by intercultural dialogue: Eine der wesentlichen Projektziele bestand darin, Kulturen im Sinne einer 'oral culture' aus der Perspektive ihrer Mitglieder, deren Fremd-, Selbst- und Metabildern, als vielfältige, facettenreiche, heterogene Prozesse zu verstehen.

Link: www.weReurope.eu

Drittmittelgeber: EU (Livelong Learning, Grundtvig)

Kurzbeschreibung: |Deutsch|, |English|

  • Share :